Green Hanger
ein Blog über die Praxis nachhaltiger Kleiderbügelkreisläufe
Willkommen
bei „green hanger – grüner Bügel“ – einem Blog über die Praxis nachhaltiger Kleiderbügelkreisläufe.
Seit fast drei Jahrzehnten bewege ich mich in einer Branche, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt – und doch ein enormes Potenzial birgt: die Wiederverwendung von Kleiderbügeln. Seit 1995 begleite ich als geschäftsführender Gesellschafter eines darauf spezialisierten europäischen Dienstleistungsunternehmen die Entwicklung von anfänglichen Versuchen bis hin zu professionellen Kreislaufsystemen.
In diesem Blog möchte ich meine Erfahrungen teilen: von Herausforderungen im Alltag und innovativen Lösungsansätzen über erfolgreiche Wiederverwendungsverfahren bis hin zu den ökonomischen und ökologischen Vorteilen – und auch den Grenzen des Systems. Dabei werfe ich ebenso einen Blick auf äußere Einflussfaktoren, wie aktuelle geopolitische Entwicklungen, und frage: Welche Chancen können daraus für eine nachhaltigere Zukunft entstehen?
Mehr als ein Stück Plastik
Ein Kleiderbügel, der mehrfach im Einsatz ist, muss nicht mehrfach produziert werden. Was unscheinbar klingt, summiert sich gewaltig – über 750.000.000* Millionen Bügel finden Jahr für Jahr den Weg zurück in die Lieferketten der Bekleidungsbranche, statt nach einem einzigen Transport im Abfall zu landen. (*Schätzung)
Der eigentliche Gewinn zeigt sich dort, wo man ihn auf den ersten Blick nicht sieht – in eingespartem Material und Energie, in vermiedenem Abfall und in jeder Tonne CO₂, die gar nicht erst entsteht. Genau das ist für mich der Reiz dieser Branche: Sie arbeitet im Hintergrund, leise und ohne große Bühne, und entfaltet trotzdem eine Wirkung, die sich rechnet – für die Umwelt ebenso wie für die Unternehmen, die mitziehen.
Europa, Asien, Nahost, Afrika
+ 250 Mio Kleiderbügel jährlich wiederverwendet
100 % nachvollziehbare Prozesse
Picking, Classifying, Supplying
Jeder Bügel zählt
„Ein Kleiderbügel endet nicht. Er beginnt von vorn.“
Hermann Bode
Der Bügel und das große Ganze
Gedanken und Perspektiven aus fast 30 Jahren in einer Branche, die leise arbeitet und viel bewegt.
Neue Ölpipelines – stabile Ölversorgung, stabile Kleiderbügelpreise?
Mit dem Rad nach Südostasien?
Wie sieht die Zukunft des Mehrwegkleiderbügels aus?
Im Gespräch entsteht mehr
Vieles, was ich in diesem Blog beschreibe, hat in echten Gesprächen seinen Anfang genommen – mit Menschen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie Sie vielleicht gerade. Wenn Sie das Thema Kleiderbügel beschäftigt, ob fachlich, wirtschaftlich oder strategisch, freue ich mich, davon zu hören. Eine kurze Nachricht genügt!
Vom Gespräch zum Kreislauf
Ein besserer Kleiderbügelkreislauf beginnt selten mit einem fertigen Plan – meistens mit einem Gespräch. Diese drei Schritte zeigen, wie daraus eine Zusammenarbeit wird.
01
Austausch
Erzählen Sie mir, wo Sie beim Thema Kleiderbügel stehen: welche Mengen anfallen, wo es hakt und welche Ziele Sie verfolgen. Unverbindlich und vertraulich.
02
Einordnung
Gemeinsam schauen wir auf Ihren bestehenden Ablauf und klären ehrlich, wo realistisch Spielraum steckt – und wo vielleicht auch nicht.
03
Verbesserung
Aus diesen Erkenntnissen entsteht ein konkreter Weg, Ihren Kreislauf Schritt für Schritt wirtschaftlicher und nachhaltiger zu gestalten.