Über
Vision
Meine Vision ist eine Bekleidungsbranche, in der kein Kleiderbügel mehr nach einem einzigen Einsatz im Müll landet – sondern selbstverständlich seinen Platz in einem funktionierenden Kreislauf findet.
Mission
Mit diesem Blog möchte ich ein unterschätztes Thema sichtbar machen: Ich zeige, wie Kleiderbügelkreisläufe in der Praxis funktionieren, wo ihre Stärken und Grenzen liegen und an welchen Stellen sie sich noch verbessern lassen. Mein Ziel ist es, ins Gespräch zu kommen – mit allen, die diese Kreisläufe mitdenken, mitgestalten oder neu aufbauen wollen.
Hermann Bode
Angefangen hat alles 1995 – damals war die Wiederverwendung von Kleiderbügeln noch eher Ausnahme als Regel. Seither bin ich als geschäftsführender Gesellschafter in einem auf Kleiderbügel spezialisierten europäischen Unternehmen tätig und habe miterlebt, wie aus vereinzelten Experimenten ausgereifte, verlässliche Kreislaufsysteme geworden sind. Mein Hintergrund als Industriekaufmann und Diplom-Ingenieur der Textiltechnik hilft mir dabei, sowohl die wirtschaftliche als auch die technische Seite zu verstehen.
Was mich bis heute antreibt, ist die Erkenntnis, wie viel in diesem unscheinbaren Alltagsgegenstand steckt. Ein Kleiderbügel wirkt belanglos – und doch entscheidet sich an ihm, ob Millionen Teile immer wieder neu produziert oder klug weitergenutzt werden. Diesen Blog habe ich gestartet, um meine Erfahrungen aus fast drei Jahrzehnten zu teilen und das Thema aus dem Hintergrund ins Licht zu holen.
Green Hanger
Damit ein Kleiderbügel mehrfach genutzt werden kann, braucht es einen durchdachten Kreislauf. Vereinfacht gesagt beginnt er dort, wo das Kleidungsstück verkauft wird: Der Bügel bleibt im Geschäft zurück, wird gesammelt, geprüft und sortiert – und gelangt anschließend wieder dorthin, wo er erneut gebraucht wird, etwa zurück zum Lieferanten, der die nächste Ware konfektioniert. Aus einem Einwegartikel wird so ein Mehrwegsystem, das über Ländergrenzen hinweg trägt.
Die Wirkung dahinter ist größer, als man vermuten würde. Jeder wiederverwendete Bügel bedeutet weniger Neuproduktion, weniger Material- und Energieeinsatz, weniger Abfall und geringere CO₂-Emissionen – und das im laufenden Betrieb, ohne dass Handel oder Zulieferer Abstriche machen müssen. Genau hier setzt der Blog an: Ich möchte zeigen, wo solche Kreisläufe heute schon hervorragend funktionieren, und gemeinsam darüber nachdenken, wo noch Luft nach oben ist.
Im Gespräch entsteht mehr
Vieles, was ich in diesem Blog beschreibe, hat in echten Gesprächen seinen Anfang genommen – mit Menschen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie Sie vielleicht gerade. Wenn Sie das Thema Kleiderbügel beschäftigt, ob fachlich, wirtschaftlich oder strategisch, freue ich mich, davon zu hören. Eine kurze Nachricht genügt!